Erektile Dysfunktion – Gefäß-, Hormon- & Lebensstilprotokoll
Erektile Dysfunktion – Gefäß-, Hormon- & Lebensstilprotokoll
Dieses Protokoll beleuchtet die Zusammenhänge von erektiler Dysfunktion (ED) mit Gefäßen, Hormonen, Psyche und Lebensstil. Es ergänzt die medizinische Abklärung und Therapie, ersetzt sie aber nicht. ED ist ein Frühwarnsignal für Gefäß- und Stoffwechselerkrankungen – nicht nur ein lokales Problem.
Fokus & Bausteine
- Fokus: Gefäße (NO), Testosteron, Stress, Stoffwechsel
- Bausteine: Shilajit, Ernährung, Bewegung, Risikoreduktion
- Prävalenz: über 150 Mio. Männer weltweit
1. Wie häufig ist erektile Dysfunktion?
ED ist sehr häufig und nimmt mit dem Alter zu:
- 20–30 Jahre: ca. 5–10 %
- 40 Jahre: ca. 20 %
- 50 Jahre: ca. 40 %
- 60 Jahre: ca. 50 %
- > 70 Jahre: ca. 70 %
Hauptrisikofaktoren:
- Diabetes, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen,
- Adipositas, Rauchen, Bewegungsmangel,
- chronischer Stress, Depression,
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
2. Die Rolle des Testosterons
Testosteron ist nicht der einzige Faktor, aber ein zentraler Bestandteil männlicher Sexualfunktion:
- reguliert Libido & sexuelles Verlangen,
- unterstützt Gefäßendothelfunktion,
- beeinflusst Sensitivität der Rezeptoren im erektilen Gewebe.
Ein Testosteronmangel kann Energie, Libido und erektile Funktion beeinträchtigen. Dennoch haben viele Männer mit ED normale T-Werte – dort stehen Gefäße, Nerven oder Psyche im Vordergrund.
3. Stickstoffmonoxid (NO) – der Schlüssel zur Erektion
NO ist der Hauptvermittler der Erektion. Es wird im Endothel und in den Nerven der Schwellkörper gebildet und sorgt für:
- Entspannung der glatten Muskulatur,
- Gefäßerweiterung (Vasodilatation),
- verstärkten Bluteinstrom & Erhalt der Erektion.
Faktoren, die NO senken:
- Diabetes,
- Rauchen,
- Übergewicht,
- oxidativer Stress & Gefäßschäden.
4. Folgen der erektilen Dysfunktion
4.1 Medizinische Ebene
- ED ist oft ein Frühwarnzeichen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen,
- tritt häufig 3–5 Jahre vor Herzinfarkt oder Schlaganfall auf,
- assoziiert mit Diabetes, Bluthochdruck, Schilddrüse, metabolischem Syndrom.
4.2 Psychologische Ebene
- vermindertes Selbstwertgefühl, Leistungsangst,
- Angst vor Versagen → tatsächliches Versagen,
- Depression & Rückzug.
4.3 Beziehungsebene
- Spannungen in der Partnerschaft,
- Schuldzuweisungen, Scham, Missverständnisse,
- emotionaler Abstand.
5. Was kann getan werden?
5.1 Medizinische Abklärung
- kardiologische Untersuchung (Herz & Gefäße)
- Blutzucker, Blutfette, Blutdruck
- Testosteron, Schilddrüse, Prostata
5.2 Medikamente (PDE-5-Hemmer)
Sildenafil / Tadalafil erhöhen die NO-Wirkung im Schwellkörper. Details gehören in die ärztliche Beratung.
5.3 Risikofaktoren reduzieren
- Rauchstopp,
- Gewichtsreduktion (z. B. Intervallfasten, Low-Carb),
- tägliche Bewegung (Ausdauer + moderates Krafttraining),
- Stressreduktion (Atemübungen, Meditation).
6. Natürliche Unterstützung – Testosteron & NO
Shilajit
Shilajit wirkt als natürlicher „Bio-Booster“ für Energie, Stressresilienz und Gefäßfunktion:
- kann Testosteron unterstützen,
- fördert NO-Synthese & Gefäßentspannung,
- reduziert Stresshormone (Adaptogen),
- verbessert Mitochondrienleistung & Energie.
Besonders geeignet bei Männern mit Müdigkeit, Stress, Libidoverlust und leichten vaskulären oder metabolischen Problemen – ergänzend zur ärztlichen Therapie.

